Alle Jahre wieder…

Alle Jahre wieder…

… werden wir emotional erpresst. Und zwar vom Kindergartenfotografen. Das ist eine Anfechtung, aber leider nicht strafrechtlich ahndbar. So lange man nur ein Kind in der Institution hat, ist alles kein Problem. Man kriegt eine Mappe mit mannigfaltigen Fotoprodukten, die mit dem lieben Antlitz des kleinen Schatzes verziert sind, denkt an die Menge von Großeltern, die man damit erfreuen kann und zückt das Portemonnaie, ohne die Wimper zu zucken.

Aaaber – wieder einmal hat der perfide Geselle zwei der drei weltentzückendsten Kinder in seine Klauen bekommen. Deshalb haben wir jetzt nicht nur eine Mappe mit Fritz-Fotos und eine mit Ava-Fotos zur Ansicht, sondern zusätzlich – Obacht! – zwei verschiedene Mappen mit Geschwister-Motiven. Somit liegen auf unserem Küchentisch Fotoprodukte im Wert von 110 Euro.

Verkompliziert wird das Ganze durch die undurchsichtige Preispolitik: Nimm die Vignetten-Aufnahmen, und Du kriegst zwei Kalender dazu. Nimmst Du aber stattdessen das große Portrait, gibt es ein Gruppenfoto und einen Taschenkalender obendrein. “Ach weißt Du was?” scheint die unsichtbare Fußnote zu lauten, “Nimm doch einfach die ganze Mappe, dann musst Du nicht soviel nachdenken.”

Werden die Kleinkrafts sich emotional erpressen lassen und Fotos im Wert von drei Paar Kinderschuhen kaufen? Oder werden sie diesmal hart bleiben, konzentriert und kühl das vorteilhafteste Paket auswählen und den Rest hartherzig zurück gehen lassen? Schalten Sie auch nächste Woche wieder ein…

Weihnachtskleid Sew-Along Teil 1: Schnittmuster

Weihnachtskleid Sew-Along Teil 1: Schnittmuster

Also bei drei Kleinkindern ist im Leben ja nicht so viel Raum für Glamour. Darum habe ich mir überlegt, ich möchte lieber Rock / Oberteil nähen, das kommt mir praktischer vor und kann nicht nur am Festtage getragen werden. Festlich kann man’s ja trotzdem gestalten – und außerdem, wie wir seit Steel Magnolias wissen: Was uns von den Tieren unterscheidet, ist die Fähigkeit, Accessoires auszuwählen.

Demnach – und weil das Nähen von Kleidung noch ein bisschen Neuland für mich ist – habe ich zwei farbenmix-Schnitte ausgesucht, da befinde ich mich auf sicherem Grund und Boden.

Eine schwarze UNDINE aus Leinen wird’s geben und eine Wende-MAYTE, vielleicht finde ich was Schönes, Brokatiges?

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Ohne Rubriken ist alles nix

Ohne Rubriken ist alles nix

Deshalb hier mal eine: Der Sonntags-Pipeline-Report. Außerdem kann ich dann gleich mal die Aufzählungszeichen ausprobieren.

In meiner Pipeline:

  • 15 herzförmige Dinkelkissenrohlinge für den Weihnachtsmarkt in Ellas Schule
  • 1 Paar gestrickte Steampunk-eske Stulpen in anthrazit
  • 1 gestrickter Rüschenschal
  • Ofenhandschuhe auf Bestellung von Arvid.

Außerdem will ich hier mitmachen: Weihnachtskleid Sew-Along.
Also: los geht’s! Ein halber Sonntag ist noch übrig!

Der zwölfte November…

Der zwölfte November…

… ist eigentlich genauso gut wie jeder andere Tag, um dieses Ding hier mal wieder zum Laufen zu bringen. Für plötzlich auftretende Fälle von Mitteilsamkeit ist es ja sehr praktisch, besonders wenn es um die Brut geht.
Aber auch für die Fertigstellung von Fusselkram ist es förderlich, und zwar nach dem Weight Watchers-Prinzip. Denn dort nimmt man ja auch nur deshalb ab, weil jede Woche einmal jemand anders draufkuckt, in jenem Fall auf die Waage. In diesem Fall auf die laufenden Projekte, die dadurch hoffentlich etwas schneller laufen.
In diesem Sinne: Schaut vorbei, wenn Ihr mögt, kommentiert, wenn Ihr was Nettes (oder Konstruktives) zu sagen habt, und bleibt weg, wenn Ihr’s doof findet. Bis später?!
PS Ach so ja, wer sich nostalgisch fühlt oder Recherche betreiben möchte, kann die alte Inkarnation dieses Blogs hier besuchen.

Jawohl.

Jawohl.

Es wäre mal wieder eine Aktualisierung fällig. Immerhin kann Fritz schon fast laufen, hingebungsvoll “Ball”, “Ella” und “Bye-bye” sagen (aber eben noch nicht “Mama”) und die Kinder spielen schon so schön zusammen. Fritz kann Schlagzeug und Ella Luftgitarre. Davon gibt es sehr schönes Filmmaterial.
Alsbald mache ich ein Bilderupdate. Sehr possierliche Sachen werden dabei sein. Schalten Sie also auch demnächst wieder ein…

Freunde des geschriebenen Wortes

Freunde des geschriebenen Wortes

… sind wir ja in unserem Haushalt eigentlich alle. Bis jetzt jedenfalls. Es gibt viele Bücher, die meisten davon haben wir auch gelesen, und wenn Ella Geschichten vorgelesen kriegt, kuckt auch Fritz schon interessiert über des Vorlesenden Schulter.

Vorm Ins-Bett-Gehen kriegt Ella immer noch einen Joghurt und dazu üblicherweise noch eine Geschichte. Meist mit Prinzessinnen, manchmal auch Winnie Puuh. Heute wollte sie aber lieber das neue Lecker-Heft ansehen. Auf meine Frage, ob ein anderes Druckwerk nicht angebrachter wäre, antwortete sie: “Nein. Ich interessiere mich für Rezepthefte.” Wie erfreulich, oder? Möglicherweise haben wir demnächst alle noch ein anderes gemeinsames Hobby. Fritz lutscht schon am Schneebesen. Lecker.

It’s a Sohni…

It’s a Sohni…

… und als solcher ist er in der Handhabung etwas umständlicher als ein Mädchen. Das ist kein schmutziges Vorurteil, das haben uns zahlreiche Mütter-und-Väter-beider-Geschlechter sowie Fachpersonal wie etwa Hebammen bestätigt. Der Knabe als solcher schläft weniger, quakt mehr, pupst häufiger und hat dabei womöglich noch Schwierigkeiten und ist außerdem komplizierter zu reinigen. Dafür kann er lauter rülpsen, und zwar so, als würden wir Ahoj-Brause in die Milch tun.
Aber wir haben ihn ganz entsetzlich lieb! Und das ist noch leichter geworden, weil er seit etwa 10 Tagen zu den fünf freundlichsten Personen der Welt gehört, im Wachzustand stets gut gelaunt grinst, denselben mit zufrieden stellender Häufigkeit verlässt und dann – besonders nachts – erholsam tief und lange schläft.
Wir könnten also mehr als zufrieden sein, wenn da die Nummer mit der Nase nicht wäre. Aber dafür kann er ja nix. Und die ersten drei OPs hat er schon hinter sich, mit sichtbaren Erfolgen! Wir sind also guten Mutes. Und freuen uns über unseren Sohni!
Ach ja, fast vergessen: Fotos gibt’s jetzt auch neue. Von allem, was uns bisher dieses Jahr so bewegt hat. Und zwar im neuen Album Best of 2008.

Hoppala!

Hoppala!

Wie man sieht, sieht man nichts. Zumindest dann, wenn man versucht, Bilder anzusehen. Aber: Hinter den Kulissen wird bereits fie-ber-haft nach einer Lösung des Problems gesucht. Darum schalten Sie auch nächste Woche wieder ein…

…uuund schon ist das Problem wieder beseitigt! Manchmal gibt’s eben doch noch Kundenservice – Firma domainbox ist auf jeden Fall schnell!

Cinderöschen, Schneerella und Dornwittchen

Cinderöschen, Schneerella und Dornwittchen

Wenn einem eine ca. ein Meter große Person begegnet, die ganz in rosa gekleidet ist, eine Krone aus Federn trägt und Eier, Servietten und Halsschmerztabletten verkaufen möchte, dann galt das bisher als sicheres Indiz für eines von zwei möglichen Szenarien:

  • Man hat vor dem Einschlafen zu viel Käse gegessen.
  • Man hat Substanzen konsumiert, die beim Zoll für Aufsehen gesorgt hätten, hätte man sie deklariert.

Nun aber ist eine weitere Möglichkeit hinzugekommen, vorausgesetzt, man befindet sich in unserem Wohnzimmer. Dort steht nämlich seit Neuem ein geradezu fürstlicher Kaufladen. Den hat Tante Petra mitgebracht, als sie am vergangenen Wochenende zu Besuch kam, um uns über die Abwesenheit von Arvid und Fritz hinwegzutrösten. Die wiederum befanden sich anlässlich Fritzens zweiter Laser-OP für fünf Tage in Berlin.
Und da Ella das meiste, was sie dieser Tage im Wachzustand tut, in vollem Prinzessinnenornat tut, kommt es zu bisweilen bizarr anmutenden Szenen. Gelegentlich fühlt man sich wie in Twin Peaks, wo ja bekanntlich – ebenso wie bei uns – komisch angezogene Zwerge mit Micky-Maus-Stimmen durch rot drapierte Räume tanzen.
Prinzessein Ella entwickelt sich derweil zum Verkaufsgenie: “Sie können nicht nur zwei Eier kaufen. Sie müssen alle nehmen.” – “Der Korb ist noch zu leicht. Sie müssen mehr kaufen.” Aus dem Kind wird noch was. Und sollte sie in die Prinzessinnen-Ausstattungs-Branche gehen (und ja, es gibt eine solche), würde sie zugleich noch selbst ihre beste Kundin…

Ja da schau her!

Ja da schau her!

Ein Webseiten-Update! Danke an alle, die uns immer so freundlich daran erinnert haben (hallo Petra…)!
Dafür gibt’s jetzt auch richtig was zu erzählen. Ella ist nämlich nicht nur Kindergartenkind und größter Beatles-Fan in der Geschichte der Populärmusik, nein – sie ist auch große Schwester!
Seit dem 20. Januar wohnt der kleine Friedrich Armin Kraft bei uns. Ihr dürft aber gerne Fritz zu ihm sagen, das tun wir auch. Technische Daten bei Auslieferung:

  • Gewicht: 3875 g
  • Größe: 54 cm
  • Kopfumfang: 59 cm

Also ein junger Mann mit Charakterkopf. Oder, wie Opa Fritz sagt, mit musikalischem Hinterkopf.
Ella macht den Schwestern-Job hervorragend, und Fritz ist erfreulicherweise unempfindlich gegen Lärm und Herumgekniebel. Er ist offensichtlich einer von uns: Er mag essen, schlafen und Musik. Das macht ihn zu angenehmer Gesellschaft.
Das einzige Haar in der Suppe ist ein Blutschwamm (auf schlau heißt das Hämangiom), der unvorteilhaft auf seiner Nase gewachsen ist. Da gehört er nicht hin. Deshalb müssen wir den kleinen jetzt alle paar Wochen in die Hauptstadt zur Laserbehandlung bringen. Das ist zwar nervig, aber erträglich, wenn man die anderen Patienten sieht. Dann bekommt man ganz schnell die richtige Perspektive zurück.
Also, alles klar soweit hier. An neuen Bildern gibt’s immerhin schon mal Best of 2007 mit ein paar schönen Schmakerln aus dem vergangenen Jahr, zudem haben wir die Haus-Sektion der Galerie um Aufnahmen des besten Kinderhauses der Welt ergänzt. Ganz neue Bilder von Fritz etc.pp. folgen aber alsbald!