Monthly Archives: Januar 2012

All you need is love – and a pretty dress

All you need is love – and a pretty dress

So langsam legt sich der Trubel und wir können uns mal wieder so profanen Dingen wie Reinigung der Wohnung und Erledigen der Mathehausaufgaben kümmern. Das normale Leben ist in den letzten Wochen etwas kurz gekommen, aber das Produkt war ja, so finden wir, ganz ansehnlich und wurde auch von über 6 Millionen Menschen betrachtet. Kommt in unserer Welt nicht so oft vor. In unserem Landkreis übrigens auch nicht, wie uns die Lokalpresse versicherte, die deshalb ganz aus dem Häuschen ist.

Wer die Sendung verpasst hat und mal reinschauen möchte: Im Moment kann man sie noch in der Mediathek des Ersten abrufen, und zwar unter dieser Adresse. (Link geht leider nicht mehr!) Es sind wirklich *alle* Kinder total super und sehenswert – Donnerwetter, was die da hingelegt haben! Für die ganz Eiligen beginnt Ellas Ding aber etwa bei 2’25” oder so.

Aus gegebenem Anlass: Ein paar Leute haben mich gefragt, wie das doch gleich nochmal mit Ellas Kleid war. Wer hier genau aufgepasst hat, erkennt unschwer, dass Passe und Besätze aus dem gleichen Stoff sind wie Arvids Ofenhandschuhe. Als Mademoiselle sagte, dass sie ein Kleid für die Sendung wünscht, habe ich mir überlegt, dass etwas Sixties-hippieskes ganz cool wäre und thematisch nahe läge. Meine Beatles-Stoffe waren alle, und das wäre wohl auch etwas over the top gewesen. Der Griff zum Peace-Herzchen-Ofenhandschuhstoff lag nahe, den anderen habe ich gemeinsam mit Ella passend dazu ausgesucht.

Der Schnitt ist eine “Agnes” aus dem fantabulösen Buch Girl’s World von Jennifer Paganelli, in dem wirklich ganz viele hinreißende Mädchenprojekte drin sind. Leider sind keine Fertigmaße der Kleider angegeben, so dass das Kleid im ersten Wurf etwas zu kaftanartig aussah. (Jaja, gut, ich hätte die Schnittteile nachmessen können, blablabla…)

Nach Rücksprache mit unserer fabelhaften Redakteurin Sophie habe ich das Ganze also etwas kürzer und enger gemacht. Dies als Hinweis für eventuelle Nacharbeiter.

Und heute Nachmittag wird erstmal der Wäschekeller freigelegt…

Man wird wirr

Man wird wirr

Also, jetzt habe ich ja wochenlang geschwiegen, aber nun muss ich doch mal eine Lanze für den Herrn Wulff brechen. Ist doch klar, dass der ganz wirr werden muss. So viele Seiten Text an vier Rechnern und auf achtzig Datenträgern!
Ach nee – Momentchen mal… das war ja der andere junge Mann, der… der jetzt für das Internet zuständig ist, der… Vielleicht muss ich doch lieber eine Lanze für den Verfolger der politischen Landschaft brechen…
Aber der Herr Wulff, wie war das noch? Zehn Länder in vier Tagen oder so…? Erstens hat der Arme das bestimmt nicht kommen sehen, als er Präsident geworden ist. Sowas sagt einem ja vorher keiner. Ist immer so, wenn man einen neuen Job anfängt. Außerdem entspricht das in etwa dem Pensum, das der durchschnittliche japanische oder US-amerikanische Tourist in seinem Sommerurlaub absolviert.
Der Arme. Aber jetzt hat er sich ja entschuldigt, und alles ist wieder gut. Das ist wie mit kleinen Kindern: Das eine tritt dem anderen vors Kinn, sagt dann Entschuldigung und wundert sich, dass das andere immer noch jault. Ich hab mich doch entschuldigt!, heißt es dann. Ich mach’s auch nie wieder…